Malaysia – die Feiertage

Asien – Malaysia 20.12.2016-04.01.2017
Kuala Lumpur 20.12. – 22.12.2016 Tag 167-169

Unser Nachtflug und die kleine Zeitverschiebung, sorgen dafür, dass wir am 20.12. bereits gegen 7:00 Uhr in unserem Hotel in Kuala Lumpur ankommen. Danielle eine nette Holländerin, hat uns am Flughafen angequatscht und wir haben uns mit ihr ein Taxi geteilt. Ohne Aufpreis können wir leider erst um 11:00 Uhr unser Zimmer beziehen, so warten wir bei einem ausgedehnten Frühstück die Zeit ab und versuchen nicht schon in der Hotellobby einzuschlafen. Endlich in unserem Zimmer angekommen, fallen wir nur noch ins Bett und verschlafen den Rest des Tages. Durch einen Nachtreise spart man sich zwar die Übernachtungskosten, verliert aber gleichzeitig den darauffolgenden Tag. Kann man machen, wenn man Zeit hat. Am Abend schaffen wir es dann doch noch mal kurz aus unserem Hotelzimmer. Wir schlendern durch Chinatown und nehmen unser spicy Abendessen in einer Straßenküche zu uns.
Am nächsten Tag ruft die Pflicht, wir müssen unbedingt unsere Wäsche machen. Da die Hotelpreise zu teuer sind, machen wir uns auf die Suche nach einem Waschsalon. Wir werden fündig und versüßen uns die Wartezeit gegenüber in einem Kaffee. Es ist heiß und schwül, so dass wir nachdem wir unsere Wäsche zurück auf´s Zimmer gebracht haben, erstmal im Zimmer bleiben um die kühleren Abendstunden für einen weiteren Ausflug abzuwarten. Am Abend haben wir uns mit Danielle zu Essen verabredet, wir treffen uns vor unserem Hotel und schlendern durch Chinatown, das von Tripadvisor empfohlene Restaurant ist uns zu teuer, so dass wir uns erneut auf die Suche nach einer Garküche oder Vergleichbarem machen. Wir werden fündig und Essen erneut mit vielen Einheimischen für kleines Geld sehr lecker in einer Garküche. Das gesparte Geld verwandeln wir im Anschluss auf einer chilligen Reggea-Rooftop-Bar in Cocktails und genießen den Ausblick auf die hell erleuchteten Petrona Towers.
Unsere vorerst letzte Nacht in Kuala Lumpur ist bereits angebrochen und wir haben noch keinen Plan wie es morgen weiter gehen soll. Zudem haben wir von Kuala Lumpur auch noch nicht viel gesehen. Aber wir kommen ja in knapp zwei Wochen wieder zurück, da wir von hier aus nach Phuket in Thailand fliegen werden. Auch für Danielle ist es die letzte Nacht in Kuala Lumpur. Wir überlegen also gemeinsam wie es am nächsten Tag weiter gehen soll, kommen aber ohne Internetrecherche nur keiner wirklichen Lösung. Zurück im Hotel entscheiden wir uns für eine Fahrt mit dem Bus in die Cameron Highlands, hier wird Tee angebaut und es soll auch sonst noch einiges zu sehen geben. Wir geben noch kurz Danielle Bescheid, bevor wir ins Land der Träume reisen.

Cameron Highlands 22.12. – 24.12.2016 Tag 169-171
Am nächsten Morgen packen wir meinen Rucksack voll mit unseren Winter- und Campingsachen in der Absicht ihn bis zu unserer Rückkehr im Hotel zu lassen und fahren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Busbahnhof. Als wir in unseren Bus einsteigen, grinst uns schon Danielle entgegen. Gemeinsam fahren wir zu den Cameron Highlands. Der Bus ist einer der besten die wir je hatten. Großzügige Sitze mit der Möglichkeit sich hinzulegen. Die Busfahrt mit Danielle ist kurzweilig und ehe wir uns versehen kommen wir auch schon an unserem Zielort an. Es sieht nach Regen aus und als wir Danielles Unterkunft erreichen tut sich der Himmel auf und es regnet in Strömen. Ein Mädel, welches wir schon vor unserem Hotel, am Bahnhof und auch in unserem Bus gesehen haben gesellt sich zu uns. Cynthia, Danielles neue Zimmergenossin. Wir verabreden uns spontan zu viert zum Abendessen, bevor Marius und ich durch den Regen zu unserer Unterkunft eilen. Den, vom Wetter eher durchwachsenen Abend verbringen wir in der Garküche neben Cynthias und Danielles Hostel, bei leckerem Essen und interessanten Gesprächen. Wir verabreden uns mit Danielle für einen Ausflug am nächsten Tag. Wir buchen einen Halbtagesausflug zu den Sehenswürdigkeiten von den Cameron Highlands. Nach dem Frühstück werden wir von unserem Fahrer abgeholt. Neben uns Dreien ist noch ein malayisches Pärchen, welches seinen Urlaub dort verbringt mit an Bord. Unser erster Stopp stellt sich gleich als Tageshighlight heraus. Wir besichtigen eine Schmetterling Farm. Neben unzähligen Schmetterlingen sehen wir eine Vielzahl von Tieren. Wir beobachten wir eine Schmetterling Lieferung ankommt und die Tiere einzeln aus ihrer Papierverpackung ausgepackt werden. Suchen Blatt- und Stab-Inseken, sehen Spinnen, Schlangen, Skorpione und Frösche. Ein kleiner Junge, der unseren Guide erst noch begleitet übernimmt die Führung uns zeigt uns stolz alles was die Farm zu bieten hat. Nach guten 1,5 Stunden haben wir alles gesehen uns steigen begeistert zurück in unser Auto, welches uns weiter zur Teeplantage bringt. Während wir den Berg hinauf fahren erstreckten sich die Teeplantagen bis zum Horizont. Wir fahren durch die Plantagen, machen den ein oder anderen Fotostopp und erfahren wie der Tee angebaut und geerntet wird. Unser Fahrer fährt uns zu unserem nächsten Stopp, der etwas in die Jahre gekommenen BOH Tee Fabrik. Nach einer Führung durch die Fabrik in der „zufällig“ heute nicht gearbeitet wird, da der Tee gerade ruhen und trocknen muss, werden wir in die Tee-Kantine zur Teeverköstigung geführt. Wir sind uns schnell einig, dass der Tee zwar lecker ist, die Kantine allerdings furchtbar und wir sehen zu, dass wir weiterkommen. Wir machen noch weitere Stopps, an einer runtergekommenen Bienen Farm, einer Erdbeerfarm, einem Rosengarten mit einem kurzen Spaziergang durch den „Dschungel“ und zu guter Letzt an einem Markt, der sich aus 5 Buden und einem Cafe zusammensetzt. Im Anschluss geht es zurück zum Busbahnhof, wir stärken uns noch mit Danielle in einem Fastfood Laden namens Merrybrown, bevor sich Danielle in de Bus nach George Town setzt, wo wir sie am nächsten Tag wieder treffen werden und wir zufrieden in unser Hotel zurückkehren.

Georgetown, Insel Penang 24.12-26.12.2016 Tag 171-173
Unser Bus nach Georgetown fährt am nächsten morgen. Auch diese Fahrt geht verhältnismäßig schnell und wir erreichen Georgetown am frühen Nachmittag. Checken in unser hübsches Boutique Hotel ein und treffen zufällig Cynthia or unserem Hotel wieder. Sie hat sich bereits mit Danielle zum Abendessen verabredet und wir schließen uns spontan an. Es ist der 24. Dezember und wir suchen wiedervereinigt nach einem netten, weihnachtlichen Restaurant in dem wir den heiligen Abend verbringen möchten. Georgetown bietet ein reichhaltiges Angebot an Kneipen und Restaurants und so werden wir schnell fündig. Ein nettes Restaurant, welches sogar einige Weihnachtsgeschenke in Form von Nikolausmützen, Weihnachtsmännern, Rasseln, Masken und Krimskrams für seine Gäste bereithält. Das Essen ist ein Fest und wird sogar von guter Live Musik begleitet. Wir haben Spaß mit unseren Geschenken, trinken Guinness und singen mit voller Inbrunst Last Christmas und andere Weihnachtslieder.
Nachdem der letzte Ton Live Musik verklungen und unsere Gläser geleert sind, schlendern wir durch das Kneipenviertel von Georgetown und nehmen noch einen Absacker in einer chilligen Reggaebar. Wir sind uns einig, wir vermissen zwar unsere Familien an diesem Tag, aber so wie wir den heiligen Abend verbracht haben, war es auch nicht so schlecht. So verabreden wir uns gleich für den nächsten Abend.
Doch vorher wollen wir Georgetown erkunden. Am nächsten Morgen, nachdem wir ausgeschlafen haben ist es allerdings zu heiß um unser klimatisiertes Zimmer zu verlassen. Wir warten die Mittagshitze ab und begeben uns am Nachmittag auf Erkundungstour. Wir schlendern durch das hübsche Städtchen, bewundern die Straßenkunst für die Georgetown bekannt ist und genießen, eine Abkühlung in einem der zahlreichen Cafés der Love Street.
Zum Abendessen hat Cynthia einen Tisch im sehr netten Restaurant reserviert, wo wir köstlich zu Abend essen und den 1. Weihnachtsfeiertag für uns beschließen.

2 Tage Golfen im Cinta Sayang Resort in Sungai Petani 26.12-28.12.2016 Tag 173-176
Am nächsten Tag reisen wir weiter. Marius hat ein super günstiges Angebot in einem nahegelegenen Golfresort gefunden. Für schlappe 117 EUR, übernachten wir 2 Nächte inkl. Frühstück und 2 Tagen Golf unlimited inkl. Kart.
Wir stehen also früh auf und stehen schon um 11 Uhr nach einer Taxifahrt vorm Proshop um uns für unser Golfeperience einzudecken. Ausgerüstet mit Tees, ausreichend Bällen und unseren Leihschlägern stehen wir kurze Zeit später auf der 2 stöckigen Drivingrange und kloppen die Bälle raus, als hätten wir das letzte halbe Jahr nichts anderes gemacht. Als die Rangebälle geschlagen sind, schwingen wir uns in unser Kart und fahren zum ersten Abschlag. Wie selbstverständlich schlage ich mit dem geliehen Driver ab und wundere mich, dass es auf einmal klappt. Zuhause habe ich gar keinen Driver, da ich bis dato dachte, dass ich gar nicht damit umgehen kann. Erstaunt und fröhlich spielen wir die ersten 9 Loch. Es klappt besser als gedacht. Nach einer kurzen Erfrischung an der Bar, geht es auf die nächsten 9 Loch. Es ist heiß, doch dank unseres Karts, kühlt uns der Fahrtwind immer wieder etwas ab.
Nach 18 Loch bin ich mehr als zufrieden. Mit 10 Schlägen unter meinem Handicap habe ich die beste Runde meines Lebens gespielt. Bei Marius lief es auch nicht schlecht, so dass wir uns nach einer kurzen Stärkung gleich wieder um Abschlag begeben. Doch bei mir ist die Luft raus. So spiele ich Marius´ Caddy für die nächsten 9 Loch und nach insgesamt 27 Loch, hat Marius dann auch genug für den Tag und wir ziehen uns in unsere Gemächer zurück. Der nächste Tag verläuft ähnlich. Nur dass wir heute nach der Superrunde vom Vortag mit einer etwas anderen Erwartungshaltung starten. Dies wird uns schnell zum Verhängnis und schon nach dem 2 Loch, merken wir, dass dieser Tag nicht ganz so laufen wird wie der Vortag. Als dann noch am 10 Loch mein Driver kaputt geht bin ich echt frustriert. Doch oh Wunder, mit dem Holz kommen die Abschläge auch ganz gut. Doch es hilft nichts. Wir spielen heute beide richtig schlecht und kommen nach dem 18 Loch frustriert wieder rein. Wir gönnen uns eine Stärkung und versuchen unser Glück ein zweites mal. Doch das Glück ist uns heute nicht hold und so brechen wir die zweite Runde nach nach 2 Löchern ab. Trotzdem sind wir glücklich mit unseren zwei Golftagen und freuen uns schon auf Neuseeland, wo wir sicher wieder spielen werden. Achja, unsere Theorie, dass man gut und günstig auf Golfplätzen isst, hat sich wieder einmal bestätigt. Noch Monate später wird Marius von seinem Burger und ich von meinem Roastbeef Toasti schwärmen.

Silvester auf Langkawi 28.12.2016-02.01.2017 Tag 176-181
Tagelang haben wir versucht an unseren nächsten Zielort, der Insel Langkawi eine Unterkunft am beliebten Cenang Strand zu finden. Entweder waren die Unterkünfte nicht bezahlbar oder schlichtweg ausgebucht. Notgedrungen weichen wir nach Kuah aus. Im Azio Hotel werden wir fündig und buchen uns dort direkt für 5 Nächte ein, denn hier wollen wir Silvester verbringen. Wir entdecken ein nettes Café mit leckerem Essen und verbringen den Rest des Reisetages entspannt in Kuah. Für die folgenden Tage werden wir uns einen Roller leihen um die Insel zu erkunden. Unser erster Ausflug führt uns zum Cenang Beach. Schon als wir dort ankommen, stellen wir fest, dass wir mit unserer Unterkunft im ruhigeren Kuah sehr zufrieden sind und freuen uns, dass wir hier in dieser Touristenhochburg kein Zimmer mehr bekommen haben. Erst müssen wir den Strand suchen, denn die erwartete Strandpromenade finden wir nicht. Als wir dann irgendwann unseren Roller abstellen und zwischen einem Pizza Hut und einer anderen Fastfood Kette hindurch gehen, entdecken wir den Strand. Der hingegen zur sehr touristischen Hauptstraße sehr nett ist. Es gibt unzählige Strandbuden, wir entscheiden uns für das Yellow Café stärken uns mit einer Kleinigkeit und verbringen den Rest des Tages am Strand. Bevor die Dunkelheit herein bricht machen wir uns wieder auf den Heimweg und finden in unserem kleinen Städtchen Kuah einen netten Asiaten bei dem wir hervorragend zu Abend essen. Am nächsten Tag ist Marius´Geburtstag. Wir entscheiden uns für einen Ausflug in den Norden der Insel. Während in Kuah noch die Sonne scheint, zieht sich der Himmel je weiter wir gen Norden kommen immer weiter zu. Als uns die Schwärze des Himmels zu unheimlich wird machen wir kehrt und kurz darauf öffnet der Himmel seine Schleusen und wir werden fast von der Straße gespült. Sicher und bis auf die Knochen nass erreichen wir unser Hotel. Der Regen hat nachgelassen und wir verbringen den Rest des Tages auf dem Hotelzimmer, wo es zwar kein Internet gibt aber dafür einen englisch sprachigen Fernseher Sender von National Geographics Wild. Hier kommt eine Wildlife Sendung nach der nächsten und fesselt uns mit ihren spannenden Geschichten über Raubkatzen Wassertiere und mehr. Anlässlich Marius´ Geburtstag gehen wir an Abend u einem Koreaner und bestellen ein BBQ, welches am Tisch gegrillt wird. Entspannt und lecker lassen wir den Geburtstagsabend ausklingen.
Heute haben wir uns mit Danielle am Cenang Beach verabredet, gegen Mittag holen wir sie an ihrem Mädelshostel ab und setzen uns in eine der zahlreichen Strandbars, quatschen über die Erlebnisse der letzten Tag und genießen das Strandleben. Am Nachmittag treffen wir Frank und seine Freundin, deren Kreuzfahrtschiff heute ebenfalls auf Langkawi angelegt hat. Die beiden haben einen Landausflug mit ihren Gästen gemacht und genießen ein schnelles Bierchen mit uns am Strand. Leider ist die Pause der beiden nur sehr kurz und schon nach einer Stunde verabschieden sie sich wieder, denn sie müssen ihre im Aquarium geparkten Gäste wieder abholen und zurück auf´s Schiff bringen. Erst überlegen wir, ob wir Silvester am Cenang Strand verbringen, doch die Rückfahrt nach Kuah ist im Dunkeln nicht so verlockend, so fahren wir am frühen Abend wieder zurück und gehen in unserem Artscafé, in dem wir jeden Morgen lecker gefrühstückt haben was essen. Doch in Kuah selbst ist nichts los und ehe wir uns versehen, finden wir uns in unserem Zimmer wieder und gehen einfach um 22 Uhr ins Bett. Ein frohes neues Jahr können wir uns schließlich auch noch am nächsten Morgen wünschen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück am Neujahrsmorgen versuchen wir es noch mal mit einem Ausflug in den Norden. Diesmal bleibt es trocken und wir erreichen ohne Zwischenfälle den nördlichen Strand von Langkawi. Hier ist es sehr ruhig, fast sogar ursprünglich. Es gibt nur ein Strandrestaurant und das nächste Ferienresort ist einige hundert Meter entfernt. Wir verbringen ein paar entspannte Stunden am Strand und gönnen uns einen Eistee bevor wir uns langsam wieder auf den Rückweg machen. Am Nachmittag sind wir zurück in Kuah. Ich gönne mir eine Rücken- und eine Handmassage und schon ist auch dieser Tag wieder vorbei. Am nächsten Tag reisen wir zurück nach Kuala Lumpur. Wir geben den Roller ab und schaffen sogar noch die 9:00 Uhr Fähre zurück auf´s Festland. Von dort nehmen wir den Bus zurück nach KL. Leider ist das Wetter nicht besonders gut und gefühlt jeder Malaye ist heute unterwegs um nach den Feiertagen wieder nach Hause zu fahren. Unser Bus braucht eine Ewigkeit. Nach gut 14 Stunden sind wir endlich zurück in unserem Geo Hotel in Kuala Lumpur. Etwas müde von der langen Reise checken wir in unser Zimmer ein und gehen direkt ins Bett. Denn am nächsten Tag wollen wir endlich Kuala Lumpur erkunden.

Zurück in Kuala Lumpur 02.01-04.01.2017 Tag 181-183
Wir starten also nach unserem obligatorischen Seven Eleven Frühstück erst einmal mit dem Central Market. Hier gibt es schöne Erinnerungen und jede Menge Klamotten. Doch wir bleiben hart und kaufen nichts, denn alles was wir kaufen müssen wir schließlich auch tragen. Nach einer gemütlichen Runde durch den Markt steht der nahegelegene indische Tempel auf dem Plan. Wir sind beeindruckt von den gut 250 bunten Figuren die das Eingangstor und den Tempel zieren. Eine nette Dame am Eingang hat uns gebeten einen Fragebogen auszufüllen. Sie recherchiert über europäische Touristen, welche in Malaysia Urlaub machen. Wir sind nett und nehmen uns Zeit die gut 8 din a 4 Seiten gewissenhaft auszufüllen. Dabei stellen wir fest, das uns Malaysia zwar gut gefallen hat, aber wirklich beeindruckend fanden wir den westlichen Teil des Landes nicht. Es war zwar alles so ganz nett, aber wiederkommen, geschweige denn ins Schwärmen kommen wir nicht. Sri Lanka hat uns da um einiges besser gefallen. Und auch die anderen asiatischen Länder wie Thailand oder Vietnam, die wir aus früheren Reisen ja bereits kennengelernt haben, haben uns um einiges besser gefallen.
Nach dem indischen Tempel machen wir eine Pause im Café Lucy in the Sky an der nächsten Straßenecke. Wir bestellen einen Eiskaffee. Entweder, die Dame hinter der Theke hat zuviel gemacht, oder das Vanille Eis musste weg, denn kurze Zeit später erhalten wir noch einen Eiskaffee auf´s Haus, so wie alle anderen Gäste. Erfreut über das Geschenk, verlängern wir unseren Aufenthalt und lernen Susi und Thomas kennen. Wir quatschen uns fest und verlassen das Café erst als es schon im Begriff zu schließen ist. Wir schlendern mit den beiden durch das überdachte Chinatown, da es mittlerweile richtig heftig zu regnen begonnen hat. Ursprünglich wollten wir mit den beiden ins Zentrum der Stadt fahren und dort bei einem Inder zu Abend essen. Doch der Regen, macht ein Verlassen Chinatowns unmöglich. Es schüttet aus kübeln und so verbringen wir den Abend in Chinatown, essen sehr lecker in einer Straßenküche und gehen noch was trinken, bis der Regen endlich nachlässt und wir und auf den Heimweg machen.
Am nächsten Morgen heißt es wieder Rucksack packen. Unser Camping und Wintergepäck hat die 2 Wochen im Hotel gut überstanden und wir packen es wieder zurück in unsere Rucksäcke und machen uns auf den Weg zum Flughafen. Nächste Stopp Thailand, Phuket mit Lulu, Micha und Mattia.

Ein Kommentar zu “Malaysia – die Feiertage

  1. PB

    Das ist ja mal wieder reichlich Lese- und Guckstoff! Und ich sehe stets in leuchtende Augen! Nun gehts ja allmählich in die Schlusskurve, aber zuvor möchte Eure Gemeinde noch viel von Neuseeland sehen. Habt weiterhin viel Spass miteinander und passt auf Euch auf, besonders ab April dann auf den Tasmanischen Tiger. Wir heizen derweil den Norden wieder an, damit Ihr bei Eurer Rückkehr keinen Klimaschock erleiden müsst. Es grüßt die Ohlstedter Hausgemeinschaft.

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